Cover Paragramme Günter Vallaster

2011, 156 S., ISBN 978-3-901015-47-2 (= raum für notizen 6), € 16,-
Coverbild: © Günter Vallaster

Mit Beiträgen von Armin Baumgartner, Katja Beran, Marietta Böning, Theo Breuer, Christoph Bruckner, Gerlinde File, Petra Ganglbauer, Florian Gantner, Thomas Havlik, Wolfgang Helmhart, Regina Hilber, Christine Huber, Peter Huckauf, Gerhard Jaschke, jopa, Mark Kanak, Christian Katt, Ilse Kilic, Magdalena Knapp-Menzel, Richard Kostelanetz, Stefan Krist, Robert Krokowski, Manuela Kurt, Axel Kutsch, Peter Marwitz, Wilfried Öller, Helga Christina Pregesbauer, Sophie Reyer, Claudio Rodriguez Lanfranco, Gerhard Rühm, Angelika Schröder, Birgit Schwaner, Gunther Skreiner, Hartmut Sörgel, Lisa Spalt, Petra Johanna Sturm, United Queendoms, Günter Vallaster, Fritz Widhalm, Daniel Wisser, Irene Wondratsch und Andrea Zámbori.

Das Paragramm macht beispielsweise aus einem “Haus” eine “Maus”, aber auch einen „Halm”. Bereits in der Antike nachweisbar, bekam der fröhliche Buchstabenaustausch in der frühen Neuzeit einen Namen und erlebt gegenwärtig eine Blütezeit, ohne dass sein Name allzu bekannt wäre. Es kann auf der Straße aufgelesen werden, findet sich in Auslagen und auf Plakaten, aber auch auf Wände gesprüht; es steht in der Zeitung, ist zu Gast in Funk und Fernsehen, postet sich durchs Internet, lässt Schüttelreime rütteln und begleitet manchen Liedtext. Eine große Rolle spielt es nicht zuletzt auch in der Literatur, vor allem in der sprachreflexiven, experimentellen, und es eignet sich hervorragend für kritische Brechungen und ironisierende Verschiebungen, vom Pastiche bis zur Persiflage. Im vorliegenden Sammelband wird die Form des Paragramms von 43 Autor*innen in Text und Bild ausgelotet.

Vorwort von Günter Vallaster als PDF
Robert Krokowski: Paragramme: revisited und rerooted als PDF

„Nach der Lektüre dieser von Günter Vallaster herausgegebenen Anthologie sollte eines absolut klar sein: Paragramme können die Welt verändern!“ Simon Leitner, Literaturhaus Wien

„Das Buch aus dem Hause „edition ch“ ist eine schöne Melange. Mal tiefsinnig, mal witzig, mal sehr direkt, mal eher hermetisch. Günter Vallasters Verdienst als Herausgeber ist es, eine Textsorte, die in ihrer Alltäglichkeit fast schon so unbeachtet ist, dass sie allzu leicht ignoriert wird, in eine Sammlung zwischen zwei Buchdeckel gepresst zu haben. Die Paragramme werden es ihm danken.“ Neil Y. Tresher, Der Freitag

„Wie mittlerweile zu wissen ist, sind neue Bücher für in|ad|ae|qu|at keine schieren Objekte der “Rezension”. Anders als in Echtwelt- Zusammenhängen erlauben wir uns, Autoren und Texte hier und im Jenseits der Institutionen einen Ort einzuräumen , an welchem wohl ein sympathetisches Klima herrscht, nicht aber das übliche Vokabular der Wertung.“ Chris Zintzen, in|ad|ae|qu|at, Tableau de Texte

Leseprobe jopa jotakin:

jopa jotakin partygramme

Zurück zu raum für notizen und edition ch

Scroll to Top