räume für notizen | rooms for notes 2024

 Flyergestaltung: Günter Vallaster

Fotogalerie

Fotos: Christoph Theiler, Günter Vallaster

Festivalprogramm

Bildnachweis: Öhner/Kraller: Arbeitsplatz F. Mayröcker, aus: „Die herrschenden Zustände“. Flyergestaltung: Günter Vallaster

Das einzigartige Werk Friederike Mayröckers (1924–2021) bietet viele Anknüpfungspunkte für transmediale Poesie. So wirken ihre Gedichte oft wie Gemälde aus Sprache, die vielschichtige Bildwelten eröffnen und von hoher Klanglichkeit und Musikalität getragen sind. Eindrucksvolle Weiterentwicklungen moderner Errungenschaften der Poesie sind auch ihr Montage-Prinzip und ihre Auffassung des Schreibens als fortlaufender Prozess. Mit ihrer Methodik des permanenten Notierens und Sammelns von Sprachmaterial auf Zetteln führte sie »Räume für Notizen« par excellence vor.
räume für notizen präsentiert Autor*innen und Künstler*innen, die sich intensiv mit Mayröckers Werk auseinandersetzen und oft auch in direktem künstlerischem Austausch mit der Autorin standen. Details zur begleitenden Ausstellung in der Kunsttankstelle Ottakring und der galerie wechselstrom, 30.1.–10.2., unter www.wechsel-strom.net.

Günter Vallaster

Alte Schmiede – Literarisches Quartier, Literaturprogramm Januar/Februar 2024:
29.1.24: Frieda Paris, Juliana Kaminskaja (Filmbeitrag) in der Alten Schmiede
30.1.24: Mila Haugová, Bodo Hell, Sophie Reyer in der Kunsttankstelle Ottakring
10.2.24: Peter Pessl, Verena Dürr in der Kunsttankstelle Ottakring
Das Veranstaltungsprogramm auf wechsel-strom.net

Montag, 29.1.2024, 19.00 Uhr
Alte Schmiede | Schönlaterngasse 8, 1010 Wien
FRIEDA PARIS, JULIANA KAMINSKAJA (Filmbeitrag)

wohin soll ich mit meiner Liebe gehn / wenn du sie nicht willst – ausgehend von diesen Zeilen aus Mayröckers Gedicht Lied der Medea lässt FRIEDA PARIS in Parlando ein kürzeres Langgedicht entstehen. Das poetische Gebilde als Behältnis für Verlorenes, Gegangenes. Zwischen Anrufung und Innehalten findet poetische Verortung und Bestandsaufnahme statt. Der Film »das Zimmer leer«. Zu Friederike Mayröckers »Scardanelli« und anderen Gedichten von JULIANA KAMINSKAJA besteht aus Korrespondenzen und Spiegelungen. Er vereint visuelle wie akustische Impressionen zum Schaffen Friederike Mayröckers. Gedichte Mayröckers werden, begleitet von LYDIA KOLPAKOWAS Tuschzeichnungen zu Scardanelli sowie mit Musik von DARJA BARABENOWA, auf Deutsch und auf Russisch vorgetragen.

Film
»das Zimmer leer« Zu Friederike Mayröckers »Scardanelli«
Russland 2024; zweisprachig Deutsch – Russisch, 40 min.

Text, Regie, poetische Übersetzungen ins Russische: Juliana Kaminskaja
Schauspiel: Michail Kudrin, Sergej Pankow
Musik: Darja Barabenowa
Zeichnungen: Lydia Kolpakowa
Szenenbild: Roman Muromtsew
Kameraarbeit, Montage: Artjom Schdanow

Moderation: Günter Vallaster

Dienstag 30.1.2024, 19.00 Uhr
Kunsttankstelle Ottakring | Grundsteingasse 45-47, 1160 Wien
MILA HAUGOVÁ, BODO HELL, SOPHIE REYER

MILA HAUGOVÁ präsentiert mit Herzzerreiszende der Dinge eine Hommage à Friederike Mayröcker. BODO HELL erzählt in Baum der Erkenntnis (Weinstock) und der Zerrissenheit (Corona) (möglicherweise) Unbekanntes vom Baum der Erkenntnis, streift dabei auch Mayröckers Gedicht Salzburg Pachermadonna Franziskanerkirche und beschwört kaskadisch Schicksal und Wirksamkeit der hl. Corona. Sophie Reyer liest Neue Lyrik mit Doppelpunkten: eine Lyrik »im Dunkeln«, als Implikation für das Atemholen und um zu zeigen, dass das Gesagte nie ganz am Anfang steht und in alle Richtungen hin- und hergezogen werden kann.

Moderation: Renate Pittroff

Ausstellung Kunsttankstelle Ottakring
Dienstag 30.1.2024, 18.00 Uhr: Eröffnung

Öffnungszeiten: Mittwoch 31.1.2024 – Samstag 10.2.2024, 16.00-20.00 Uhr
Ausstellende: ALAIN BARBERO / AUGUST BISINGER / VERENA DÜRR / GERHILD EBEL / BODO HELL / JOCHEN HÖLLER / BRIGITTA HÖPLER / JULIANA KAMINSKJA / ANGELIKA KAUFMANN / LYDIA KOLPAKOWA / ERIKA KRONABITTER / LAURA NUSSBAUMER / PETER PESSL / JÖRG PIRINGER / RENATE PITTROFF / SOPHIE REYER / CHRISTOPH THEILER / GÜNTER VALLASTER

Samstag 10.2.2024, 19.00 Uhr: Finissage
Kunsttankstelle Ottakring | Grundsteingasse 45-47, 1160 Wien
PETER PESSL, VERENA DÜRR

PETER PESSL tritt in lyrischen Dialog mit Versen aus Friederike Mayröckers Gedicht Die Abschiede: »Ein Schimmereffekt wie Pfauenglanz / blau und silbern getönt der Blendhorizont«. VERENA DÜRR stellt mit Machen Sie bitte dieses Bild auf, oder wir müssen es eintreten! poetisch-musikalische Collagen zu Ehren Mayröckers vor.

Moderation: Jörg Piringer

Ankündigungen im „Standard“, 27./28.1.2024, s. auch „Die ausufernde Poesie der Friederike Mayröcker“ und im „Falter“ 4/24, s. auch „Friederike M. und der Baum der Erkenntnis“

Der Hammer – räume für notizen. Die Zeitung der Alten Schmiede Nr. 128, 12.23

Zum Festival erschien auch Der Hammer – räume für notizen. Die Zeitung der Alten Schmiede Nr. 128, 12.23, mit Beiträgen von Nick Montfort, Günter Vallaster, Juliana Kaminskaja, Lydia Kolpakowa, Liza Gennart (Zuzana Husarova & Lubomir Drakh Panak), Chris McCabe, Heike Fiedler, Tomomi Adachi, Andrea Zámbori, Jörg Piringer, wechselstrom (Renate Pittroff & Christoph Theiler). Redaktion: Lena Brandauer, Annalena Stabauer, Walter Famler, Günter Vallaster.

Cover: Nick Montfort

Foto: Günter Vallaster

Ausstellung in der Kunsttankstelle Ottakring 31.1.-10.2.2024

Ausstellungszettel: Renate Pittroff. Fotos: Christoph Theiler, Günter Vallaster (2)
Ausstellende: Alain Barbero, August Bisinger, Verena Dürr, Gerhild Ebel, Eva-Maria Geisler, Bodo Hell, Jochen Höller, Brigitta Höpler, Juliana Kaminskaja, Angelika Kaufmann, Anatol Knotek, Lydia Kolpakowa, Erika Kronabitter, Laura Nußbaumer, Peter Pessl, Jörg Piringer, Renate Pittroff, Sophie Reyer, Christoph Theiler, Günter Vallaster

Friederike Mayröcker: Dein Wort ist meines Fuszes Leuchte – oder – Lied der Trennung. Hörspiel.
Regie: Renate Pittroff. Musik: Christoph Theiler. Produktion ORF / WDR / BR 1999, 26 min 44 sec.
Assistenz: Fritz Oberhofer, Schnitt: Herta Schumlitsch, Ton: Gerhard Wieser.
Mit Therese Affolter, Ulrich Wildgruber.

„dein wort ist meines Fuszes Leuchte“ beginnt mit einem Todesfall. Die geliebte Frau liegt auf dem Boden, gestorben an einer Bronchitis, gegen die sie sich nie impfen wollte, denn sie weigerte sich, daß man an ihr „herumdoktore“. Der Mann erinnert sich an ihre letzte Zeit, an die für Außenstehende vielleicht befremdlichen Gespräche über Ärzte, Bettpfannen, Tabletten, Journalisten und Bewunderer ihrer Literatur. Die Beziehung war geprägt von Offenheit, so beichtete er ihr eine Affäre mit einer jungen Frau. Sie lachte darüber, wohl auch, weil sie ihn lächerlich fand.
In Selbstgesprächen, Reflexionen, aber auch in Dialogen mit der Verstorbenen erzählt Mayröcker vom Altern, von den Schwierigkeiten zu schreiben, von Vertrautheit und Entfremdung in einer langjährigen Beziehung, und schließlich von der Hilflosigkeit gegenüber dem Sterben.
mit freundlicher Genehmigung ORF/Ö1

Erika Kronabitter: Hab den der die das – der Königin der Poesie. Video: 4min 36 sec und Johann August Bisinger (aka Crazus Synapsus): Im Garten der Bisingers. Video 3 min.

Eva-Maria Geisler: Polaroid aus dem Nachlass von A. Okopenko

Sophie Reyer: 3 Grafiken und: räume. Video. mp4, 7 min.

Alain Barbero: Fotografien:
Juliana Kaminskaja in Sankt Petersburg (Blog „Café Entropy“)
Friederike Mayröcker im Café Sperl (Buch „Melange der Poesie“ & Blog „Café Entropy“)
Bodo Hell im Literaturhaus Wien (Buch „Kinder der Poesie“)

Peter Pessl:
Geisterbiene, zarthalsig, lau und lallend, londonbraun, 18 x 13 cm, Zeichnung auf Papier, Original.
Eschengesprüh, 13 x 18 cm, Zeichnung auf Papier, Original.
Gestrüppemblem, 15 x 12 cm, Zeichnung auf Papier, Original.
Die drei Zeichnungen gehören zu einem Zyklus von 28 Arbeiten, die für „Der Schwertkönig und die Biene“ Technyphion, erschienen im Ritter Verlag 2020, entstanden sind.

„das Zimmer leer“ – Zu Friederike Mayröckers „Scardanelli“
Film. Russland 2024; zweisprachig Deutsch – Russisch, zwei Teile, 40 min.

Text, Regie, poetische Übersetzungen ins Russische: Juliana Kaminskaja
Schauspiel: Michail Kudrin, Sergej Pankow
Musik: Darja Barabenowa
Zeichnungen: Lydia Kolpakowa
Szenenbild: Roman Muromtsew
Kameraarbeit, Montage: Artjom Schdanow

Brigitta Höpler: (W)ORTE Fotonotizen, 3 Collagen, 2020/21, gerahmt, 40 x 40 cm

Günter Vallaster: weisz / hermes baby megablast, UV-Druck auf Dibond, 50 x 50 cm, 2024

Gerhild Ebel: Portrait Friederike Mayröcker, aus der Serie „augenminusfalle.com“ (Autorenportraits), 2012, erstellt nach einer Fotografie der Autorin, 50 x 70 cm, Acryldruck / Handschrift, E.A.

augenminusfalle.com
Autoren als Seismographen ihrer Zeit: Es entstand eine Porträtserie mit seismographischer Linienführung und partieller Darstellung, gleich einem Kommen, einem Gehen. Ein Nachdenken über die Vergänglichkeit des Seins und die Beständigkeit des Werkes. Zunehmend konkurriert dessen Wahrnehmung jedoch mit einer Informationsflut, bedingt durch die neuen Medien. So entstanden Arbeiten unter Nutzung von Textfragmenten der jeweiligen Autoren sowie verwandten Begriffen und Ereignissen mittels Internetrecherche. Eine spannende Komposition, die Poesie und Realität im Medienzeitalter auf ungewohnte Weise vereint.

Angelika Kaufmann: 2 feuchte lappen, nr. 92, 93, 99, aus der serie „2 feuchte lappen“ , serie von 121 stück, feder/edding, 33,5 x 24,5 cm, 2020/2022

Jörg Piringer: apostroph, 37 Apostrophen aus Friederike Mayröcker, „Fantom Fan“ (1971), Laser Cut, 60 x 40 cm, 2024

Jochen Höller: Friederike, Collage, Buch, Papier auf Karton, 45,5 x 45,5 cm, 2023.
Aus dem Buch von Mayröcker „Magische Blätter VI“ entsteht aus ihrem eigenen Text das Portrait von Friederike.

Anatol Knotek: grassarg, 30 x 50 cm und getting older, 50 x 50 cm

Lydia Kolpakowa: Friederike Mayröckers Scardanelli-Gedichte, mit Übersetzungen ins Russische. 7 Blätter. 2023.
Grafik: Lydia Kolpakowa
Poetische Übersetzungen: Juliana Kaminskaja
Layout: Pavel Chan
Maße: 30 x 45 cm
Material: Papier, altes Farbpulver unbekannter Herkunft
Auflage: 1/1 Ausdruck von Bilddateien der sich in St. Petersburg befindenden Originale.

Verena Dürr: Perücke Mayröcker, 8 Grafiken, 2024

Laura Nußbaumer: Blackout Poems:
029 Jubel bricht mit
031 Du entscheidest dich
185 Übermorgen berührt die
187 Die Jalousien wollen
188 Der Blödsinn legt
Filzstifte auf Papier, digital nachbearbeitet
Druck, Erste Auflage, 2023

Johann August Bisinger (aka Crazus Synapsus): es büschelt, Objekt 40 x 40 cm, 2024

Bodo Hell: flugschrift
Friederike Mayröcker vom Umarmen
Bodo Hell vom Einflüstern
Plakat flugschrift No. 10, 2014, hg. von Dieter Sperl
Deckblatt Plakat flugschrift
Foto von der Doppellesung

Erika Kronabitter: Friedrikenbriefe 1, Friederikenbriefe 2

Eva-Maria Geisler: 4 Portraits
Friederike Mayröcker
Andreas Okopenko
Bodo Hell
H.C. Artmann

Frieda Paris: HERZBEFELLT, ein Nachrufen.
Lyrischer Nachruf auf Friederike Mayröcker
https://www.hoerspielundfeature.de/herzbefellt-100.html

Büchertisch in der Kunsttankstelle Ottakring

Kurzbiographien

DARJA BARABENOWA, *1991 in Tjumen, lebt in St. Petersburg, Dichtern und Komponistin, als Cellistin Teilnehmerin experimenteller Theaterprojekte (darunter zu alter chinesischer Poesie, zu japanischen Märchen, zum Schaffen Emily Dickinsons sowie zeitgenössischer russischer DichterInnen).

VERENA DÜRR, *1982 in Wien, lebt in Wien, Autorin und Musikerin. Ihr besonderes Interesse gilt der Natur und sozialen Themen. Sie produziert musikalische, experimentelle Hörstücke, schreibt dramatische Texte, Prosa und Essays, ist Mitveranstalterin der Lesereihe „Musenküsse“ und Teil der Literaturpunkband „Smashed to Pieces“.

MILA HAUGOVÁ, *1942 in Budapest, Dichterin und Übersetzerin in Levice und Bratislava. Sie übersetzt u.a. Sylvia Plath, Paul Celan, Friederike Mayröcker, George Trakl, Ingeborg Bachmann, Sarah Kirsch, Janos Pilinszky. Zuletzt erschien auf Deutsch: Zwischen zwei Leeren. Aus dem Slowakischen von Anja Utler und der Autorin (2020).

BODO HELL, *1943 in Salzburg; lebt als Autor und Alpenhirt in Wien und am Dachstein. Prosa, Theater, Schrift im öffentlichen Raum, Text-Musik-Performances. Zuletzt: begabte Bäume (mit Zeichnungen von Linda Wolfsgruber, 2023), Natur Aufnahme. Von Ziegen, Zaunammern und Zikaden (gem. mit Martin Leitner und Georg Vogel, 2023).

JULIANA KAMINSKAJA, *1969 in St. Petersburg, lebt in St. Petersburg, Dozentin für Literaturgeschichte und Komparatistik an der Universität St. Petersburg. Gastdozenturen und -vorträge an Universitäten Zürich, Innsbruck, Freiburg i. Br., Hamburg, Halle (Saale), Trier. Zuletzt u. a.: … VERWANDLUNGEN … Zu Friederike Mayröckers ›Scardanelli‹ und anderen Gedichten (2021).

LYDIA KOLPAKOWA, *1994 in Petrosawodsk, lebt in Jerewan, Theaterkünstlerin und Buchillustratorin aus Petrosawodsk (Russland), studierte Philologie an der Universität Petrosawodsk, absolvierte 2019 die St. Petersburger Theaterakademie (RGISI); experimentelle Theater- und Filmprojekte in St. Petersburg, Illustrationen zu Friederike Mayröckers Scardanelli.

MICHAIL KUDRIN, *1995 in St. Petersburg, lebt in St. Petersburg, Absolvent der St. Petersburger Theaterakademie (RGISI), Schauspieler mit Hauptrollen im Theater „Puschkinskaja schkola“ (u. a. bei Inszenierungen von Werken Puschkins und Gogols), Sänger, Musiker, Liedermacher, Dichter und Autor von Theaterstücken.

ROMAN MUROMTSEW, * 1995 in Workuta, lebt in St. Petersburg, Absolvent der St. Petersburger Theaterakademie (RGISI), Petersburger Theaterkünstler, Theaterregisseur (darunter eine Inszenierung zum Schaffen Leonid Andrejews), Performer, Gründer und seit 2018 Leiter des Petersburger Theaters „Workuta“.

SERGEJ PANKOW, *1994 in Asbest, lebt in St. Petersburg, Absolvent der St. Petersburger Theaterakademie (RGISI), Schauspieler mit Hauptrollen im Theater „Masterskaja“ (u.a. Inszenierungen von Werken Bulgakows und Dowlatows) und Theaterregisseur (u. a. Platonow von Tschechow sowie Dramen zeitgenössischer russischer Autoren).

FRIEDA PARIS, *1986 in Ulm. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Sprachkunst in Wien. Lyrik, Hörspiele, Erzählungen. Zuletzt HERZBEFELLT, ein Nachrufen (Hörspiel und Feature, 2022). Ihr Debüt Nachwasser erscheint im März 2024.

PETER PESSL, *1963 in Frankfurt/Main, freier Schriftsteller, Radiokünstler, lebt in Wien und im Südburgenland. Zuletzt: „Ah, das Gasthaus der Wilderness!“ Prosagedichte (mit Zeichnungen des Autors, 2023).​

JÖRG PIRINGER, *1974; künstlerische Produktion an der Schnittstelle von Literatur und Digitalität. In Druck zuletzt: günstige intelligenz (2022); https://joerg.piringer.net/.

RENATE PITTROFF, *1963; Regisseurin, akustische Kunst, experimentelles Theater, Medienkunst, Social Sculpture.

SOPHIE REYER, *1984 in Wien, lebt in Wien. Autorin, Komponistin, Lehrbeauftragte an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich. Zuletzt u. a.: Atmen am Himmelsrand. Gedichte (2023).

ARTJOM SCHDANOW, *1992 in Swetlogorsk, lebt in St. Petersburg, Absolvent der St. Petersburger Theaterakademie (RGISI), Petersburger Schauspieler am Theater „Art“, Fotograf, Kameramann. Teilnehmer der Theaterprojekte zum Erbe des deutschsprachigen Kabaretts, zu expressionistischer Poesie, zum Schaffen Robert Walsers, Max Frischs und Friedrich Dürrenmatts sowie zu Werken zeitgenössischer deutschsprachiger AutorInnen.

CHRISTOPH THEILER, *1959; Kompositionen für Kammermusik, Orchester, elektronische Musik; Arbeiten für Hörspiel, Kunstradio. Klanginstallationen, Media Art, Social Sculpture; zuletzt: Operation (CD, 2022).

GÜNTER VALLASTER, *1968; Autor, Hg. der edition ch, Kurator; zuletzt: Jukebox (2016).

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